Endovaskuläre Neurochirurgie

Endovaskuläre Neurochirurgie ist ein spezialisiertes medizinisches Verfahren zur Behandlung von Gefässerkrankungen im Gehirn und Rückenmark. Dabei werden Eingriffe minimal-invasiv über Blutgefässe durchgeführt, meist mit Kathetern und speziellen Instrumenten, ganz ohne offenen chirurgischen Zugang. Ziel ist die sichere Behandlung von Aneurysmen, Gefässfehlbildungen oder Stenosen bei gleichzeitig minimaler Belastung für die Patientinnen und Patienten. Dieser Bereich wird im gesamten Kanton Solothurn bisher nicht behandelt. Die Patientinnen und Patienten mussten den Weg nach Basel, Bern, Aarau oder Zürich auf sich nehmen. Das Ärztehaus Olten ist stolz darauf, mit PD Dr. med. G. Baltsavias eine international anerkannte Persönlichkeit für dieses anspruchsvolle Fachgebiet gewonnen zu haben und damit eine wichtige Versorgungslücke für die Oltner und Solothurner Bevölkerung zu schliessen.

DIENSTLEISTUNGEN

Fortschrittliche endovaskuläre Neurochirurgie für maximale Präzision bei minimalem Eingriff.



Hirnaneurysmen

Hirnaneurysmen sind Ausbuchtungen in den Blutgefässen des Gehirns, die ein Risiko für Blutungen darstellen. Eine frühe Diagnose und gezielte Behandlung sind entscheidend, um Komplikationen, , wie Hirnblutungen zu verhindern und die Gefässgesundheit langfristig zu erhalten.



Zerebrale Gefässmissbildungen

Zerebrale Gefässmissbildungen sind angeborene oder erworbene Auffälligkeiten der Blutgefässe im Gehirn. Eine frühzeitige Erkennung und gezielte Behandlung kann das Risiko von Hirnblutungen deutlich reduzieren und unterstützt die langfristige Gesundheit des Gehirns.



Kraniale durale arteriovenöse Fisteln (CDAVF)

Kraniale durale arteriovenöse Fisteln (CDAVF) sind krankhafte Verbindungen zwischen Arterien und Venen in der Hirnhaut. Eine gezielte Diagnose und Behandlung ist entscheidend, um Blutungsrisiken zu minimieren und neurologische Folgen zu verhindern.



Spinale Gefässmissbildungen und spinale durale arteriovenöse Fisteln (SDAVF)

Spinale Gefässmissbildungen und spinale durale arteriovenöse Fisteln (SDAVF) sind abnorme Verbindungen zwischen Arterien und Venen im Rückenmark. Eine frühzeitige Erkennung und gezielte Behandlung sind entscheidend, um neurologische Schäden zu verhindern und die Funktion des Rückenmarks langfristig zu erhalten.



Verengungen (Stenosen) der Hals- und Hirngefässe

Verengungen (Stenosen) der Hals- und Hirngefässe können die Durchblutung des Gehirns beeinträchtigen und das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen. Eine frühzeitige Diagnose und gezielte Behandlung helfen, Komplikationen zu vermeiden und die Funktion des Gehirns langfristig zu schützen.



Unfallbedingte (traumatische) und spontane arteriovenöse Fisteln des Kopfes und Halses

Unfallbedingte (traumatische) und spontane arteriovenöse Fisteln im Kopf- und Halsbereich sind abnorme Gefässverbindungen, die zu Blutungs- oder Durchblutungsstörungen führen können. Eine präzise Diagnose und rechtzeitige Therapie sind entscheidend, um Komplikationen zu vermeiden und die Gefässgesundheit wiederherzustellen.



Hämangiome und vaskuläre Fehlbildungen des Kopfes, des Gesichts und des Halses, sowie des gesamten Körpers

Hämangiome und vaskuläre Fehlbildungen im Kopf-, Gesichts- und Halsbereich sind abnorme Ansammlungen oder Verbindungen von Blutgefässen. Eine frühe Erkennung und gezielte Behandlung helfen, Komplikationen zu vermeiden und sowohl ästhetische als auch funktionelle Folgen zu minimieren.